Montag, 11. Mai 2026 - 10.00 h

Bollendorf: 26 Gustis auf den Spuren von Römern, Benediktinern und zum Andenken an Walter (D)

Organisatorinnen: Ruth Faber-Plein & Gundi Borelli - Text: Ruth Faber-Plein - Fotos: Lilianne Schlösser & Pol Klein

Start/Ziel: Parkplatz am Hotel/Restaurant Burg Bollendorf, Burgweg, 54669 Bollendorf

Tourbeschreibung: Rund um Bollendorf gibt es unzählige sehenswerte Naturschönheiten und historische Kulturdenkmäler. Und unsere Wanderung vereinte einige von ihnen. Schon der Startpunkt „Burg Bollendorf“, einst Zweitwohnsitz der Äbte von  Echternach, heute Hotelanlage der Familie Freundt, ist ein Besuch wert. Der Hof zwischen den Gebäuden zeugt von vergangenen Zeiten, als Sommerfrischler hier ihren Kuraufenthalt genossen.

Auf unserem Rundweg passierten wir die Reste der römischen Villa Rustica, stiegen hinauf bis zur Hunolay und bewunderten den daneben liegenden Weiher, der Teile eines Hofes mit Wasser versorgt. Wir gingen vorbei an einem ehemaligen Prangerplatz bis wir oberhalb von Weilerbach unseren Weg verließen, um das Diana-Denkmal, das zu Ehren der römischen Jagdgöttin Diana errichtet wurde, zu bestaunen. 

Unsere Tour führte uns weiter zum Schloss Weilerbach mit seinem schönen Barockgarten, der zur Zeit durch den Buchsbaumzünsler etwas gelitten hat. Dann passierten wir die alte Eisenhüttenanlage der Abtei Echternach. Hier machten wir unsere obligatorische Pause mit viel Spaß und Palawer. Gestärkt ging‘s nun an der Sauer entlang bis wir schließlich wieder zur Burg Bollendorf gelangten, wo Karl-Georg Freundt mit leckerem Essen auf uns wartete.

Erinnerung an Walter: Hier klickst du Dich zum Video der Gusti-Tour im Jahre 2022 ... (Walters Geburtstag)!


Franz Müllers schreibt in unser Gästebuch (hier gekürzt):

Hochverehrte Leserschaft! Unsere liebe Ruth, leider ohne unseren lieben Walter, hatte aufgerufen, mit ihr die unendlichen Weiten um Bollendorf herum zu erkunden. Das Wetter hätte etwas besser sein können, aber für Profis wie der unerschrockenen Gustis, war das kein Problem. Beschirmt, bedeckt, behütet spurteten wir los und schon bald fanden sich Teilnehmer zu Gesprächsrunden, wie die Welt aus ihrer Sicht zu verbessert werden könnte. Es ist ja auch kein Kunststück, die Herrscher der Welt zu kritisieren, denn mehr oder weniger sind das alle Entlaufene aus forensischen Kliniken (meine Meinung 🙃). Der Weg führte uns nach kurzer Zeit zu einem wahren und beeindruckendem Kleinod. Es war eine Villa, wunderschön in der Architektur, leider verlassen. Daneben ein riesiger Stall für Rindviecher. Anscheinend hatten die Kühe Mittagspause, jedenfalls waren keine anwesend. Ruth erklärte uns, dass das Gebäude im Besitz ihrer Verwandtschaft sei. Der Nachteil bei diesem äußerlich schönen und unbewohnten Gebäude ist der sichtbare Verfall. Aus meiner Sicht sehr schade, denn ein paar geschickte Hände, wie die von Theo und Rudi, natürlich unter meiner Führung, würden an zwei Samstagen die Bude wieder auf Vordermann bringen können. Ich rede mal mit Ruth.

Am Schloss Weilerbach wurde aufgetischt; wie immer mit Liebe, Schmackhaftigkeit und Getränken, welche für Jugendliche noch nicht erlaubt sind, da ist „Alt sein“ von Vorteil. 

Schließlich erreichten wir das Burgrestaurant zu Bollendorf und ließen dort unsere Tour gemütlich ausklingen.

Es war ein schöner Tag. Wir danken unserer lieben Ruth und Wanderfreundin Gundi für die Mühen der Organisation. Gerne wieder im nächsten Jahr.